Satzung,

Satzung des Vereins Anrath ltausend e.V.

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 22.02.2012 in Willich - Anrath
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Krefeld
unter der Registriernummer VR 4297 am 21.08.2009.

Präambel
Die Arbeit des Anrath ltausend e.V. beruht auf den gemeinsamen Gedanken
der Solidarität, der Schicksalsgemeinschaft und der Verantwortung füreinander
und miteinander der Bürger Anraths.
Der Verein setzt sich das Ziel eine Stiftung zu gründen, um Menschen vor Ort,
die unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen und/oder ähnliche Anliegen in
Anrath zukünftig zu unterstützen. Bis zur Errichtung dieser Stiftung wird der
Verein unmittelbar an Menschen Hilfe leisten, die sich unverschuldet in einer
Notlage befinden.
Anrath ltausend wird dazu Kulturveranstaltungen durchführen, Sponsoren
suchen und zu Spenden aufrufen und sammeln. So soll gemeinschaftlich - von
allen gesellschaftlichen Gruppen Anraths - etwas Bleibendes über die
Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres 2010 hinaus geschaffen werden.
Anrath ltausend hofft auf eine Unterstützung des gesamten gesellschaftlichen
Lebens Anraths.

In diesem Sinne gibt sich Anrath ltausend folgende Satzung:

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen "Anrath ltausend e.V."
2. Er hat seinen Sitz in Willich – Anrath.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins
1. Ziel des Vereins ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu
Gunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke, sowie die Förderung von
Kunst und Kultur.
2. lm Mittelpunkt soll dabei das Schicksal und die Hilfe für Menschen in Anrath
stehen, die sich unverschuldet in einer Notlage befinden. Der Verein wird
langfristig darauf hinarbeiten, eine Stiftung zu gründen, um damit die
Vereinszwecke nachhaltig zu erreichen. Die wünschenswerte Gründung ist
jedoch nachrangig zur Hilfe bedürftiger Anrather Bürgerinnen und Bürger.
Darüber hinaus können ggf. auch Einwohner anderer Stadtteile der Stadt Willich
unterstützt werden.
3. Der Verein erreicht seine mildtätigen Zwecke und Ziele u.a. auch durch die
Förderung von Kunst und Kultur:
a. Durchführung von Kulturveranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen, etc.)
und die dadurch aktive Förderung von Kunst und Kultur. Dazu sollen alle gesellschaftlichen Bereiche eingeladen werden sich aktiv zu beteiligen. Die
erzielten Gewinne sollen den oben genannten mildtätigen Zwecken
zugutekommen.
b. Veranstaltungen und Aktionen zur Information und Aufklärung der
Öffentlichkeit über Armut und Not und deren Auswirkung in der
bundesdeutschen Gesellschaft.
c. Sammeln von Spenden und Hilfe durch Sponsoren.

§ 3 Steuerbegünstigung
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und
mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke" der
Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden
keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch
Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die
Ziele des Vereins unterstützen.
2. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung. Über
den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung, die
keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die
Mitgliederversammlung zu, die durch einfache Mehrheit der anwesenden
Mitglieder über den Antrag entscheidet.
3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der
juristischen Person.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden,
wenn es den Vereinszielen zu wider handelt oder seinen Verpflichtungen
gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das
Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Die Berufung an die
Mitgliederversammlung ist binnen eines Monats nach Zugang des
Vorstandsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Die
Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.
4. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die
Mitgliederversammlung. Die Höhe des Mindestbeitrags beträgt 12,- €jährlich.

§ 5 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind: a. Mitgliederversammlung
b. Vorstand
c. Vergabeausschuss.

§ 6 Mitgliederversammlung
1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird von einem
Vorstandsmitglied geleitet.
Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf
und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.
Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

a. Wahl und Abwahl des Vorstandes
b. Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit
c. Beschlussfassung über den Jahresabschluss
d. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes
e. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
t. Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug
aus Aufgaben seitens des Vereins
g. Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeiten
h. Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in
Berufungsfällen
i. Wahl der Beisitzer des Vergabeausschusses
j. Bestätigung des sachkundigen Mitgliedes des Vergabeausschusses
k. Wahl der Kassenprüfer
l. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des
Vereins.
2. lm ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche
Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand
unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder per E-Mail unter
Angabe der Tagesordnung einberufen.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens
25% der Mitglieder sie schriftlich unter Angabe von Gründen verlangen. Sie
muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche
Berufung tagen.
4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit
gefasst.
5. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich
ausgeübt werden.
6 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll
anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu
unterzeichnen ist.
§ 7 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Beisitzer und dem Schriftführer. Sie
bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind
ehrenamtlich tätig.
Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung durch
zwei Mitglieder des Vorstandes.
Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre.
Gleichzeitig werden gewählt: Vorsitzender, Kassenwart und Beisitzer und im
darauf folgenden Jahr: Stellvertreter und Schriftführer. Sie bleiben jeweils bis
zur Bestellung der neuen Vorstandsmitglieder im Amt.
Der Vorstand soll in der Regel mindestens monatlich tagen.
Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem
Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.
6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als
Vorstand.

§ 8 Vergabeausschuss
1. Der Vergabeausschuss besteht aus dem 1. Vorsitzenden (oder eines von ihm
zu benennenden Stellvertreters), dem Schatzmeister, einem im Sozialrecht
sachkundigen Mitglied und zwei weiteren Mitgliedern als Beisitzer. Ein
Beisitzer ist Schriftführer.
2. Der Vergabeausschuss entscheidet verbindlich über den Personenkreis und
die Zuwendungshöhe (s. auch Punkt 5) für die jeweiligen Personen. Die
Beschlüsse des Vergabeausschusses werden durch den Vorstand umgesetzt.
3. Die Mitgliederversammlung bestellt die beiden Beisitzer für zwei Jahre.
4. Der Vorstand bestimmt das sachkundige Mitglied, das durch die der
Ernennung folgenden Mitgliederversammlung bestätigt werden muss. Eine
fortlaufende Bestätigung durch die Mitgliederversammlung erfolgt alle zwei
Jahre.
5. Die Zuwendungshöhe beträgt im Einzelfall nicht mehr als 5000 €. Mit
einstimmigem Vorstandsbeschluss kann dieser Betrag im Einzelfall erhöht
werden. Insgesamt ist ein Kapital von mindestens 5.000 € als Sockel zu erhalten,
um die Vereinsaktivitäten zu gewährleisten. Die Mitgliederversammlung kann
diesen Sockelbetrag anheben, aber nicht absenken.
6. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem
Vorstandsvorsitzenden oder dem von ihm benannten Stellvertreter zu
unterzeichnen.
7. Der Vorstand hat jederzeit die Befugnis zur Einsichtnahme in die Unterlagen
(ggf. in anonymer Form). Die Mitgliederversammlung erhält einen
zusammenfassenden Jahresbericht. lm Übrigen wird der Vergabeausschuss die
Antragsunterlagen und die Gründe seiner Entscheidungen vertraulich behandeln.

§ 9 Satzungsänderungen
1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die
Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung müssen den
stimmberechtigten Mitgliedern bereits mit der Einladung zur
Mitgliederversammlung zugehen. Später eingehende Vorschläge können erst bei
der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden
Stimmberechtigten erforderlich.
2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen
Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom
Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die
Mitgliederversammlung.
Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung
zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

§ 10 Kassenprüfung
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei
Kassenprüfer/innen alternierend. Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes
sein. Eine einmalige Wiederwahl ist zulässig.
Die Kassenprüfer sind jederzeit berechtigt, sich die gesamten Kassenunterlagen
zur Einsichtnahme vorlegen zu lassen.
Eine Kassenprüfung hat mindestens jährlich einmal (vor der
Jahreshauptversammlung) stattzufinden. Der Kassenprüfbericht ist schriftlich
der Jahreshauptversammlung vorzulegen und dem Protokoll der Sitzung
beizufügen.

§ 11 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei
dauerhaftem Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte
Vermögen an den Bürgerverein Anrath e.V. und zwar mit der Auflage, es
entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und
unmittelbar gemäß § 2 zuwendenden.